Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Gludernde Lot auf dem Display

Atomos: Neue „Flame“-Videorecorder

Externe Videorecorder nutzen filmende Fotografen aus mehreren Gründen: Zum einen verbessern die gegenüber dem internen Kamera-Aufzeichnungsformat verringerte Datenkompression sowie höhere Farbtiefen die Bildqualität, zum anderen umgeht man die lästige 30-Minuten-Aufzeichnungsgrenze vieler Foto-Kameras, was etwa beim Filmen von Interviews oder Konzerten hilfreich ist.

Einer der größten Anbieter solcher Systeme ist das australische Unternehmen Atomos, das seine „Shogun“- und „Ninja“-Rekorder jetzt in der „Flame“-Version anbietet. Wichtigste Neuheit ist das verbesserte und deutlich hellere Display, das als sehr großer elektronischer „Sucher“ beim Filmen dient.

Das Sieben-Zoll-Display (knapp 18 Zentimeter Bilddiagonale) stellt die Videaufnahme mit 1.500 Candela pro Quadratmeter und damit so kräftig dar, dass sich auch bei hellem Umgebungslicht arbeiten lässt. Die Zehn-Bit-Darstellung zeigt Farbverläufe in den Aufnahmen ohne Abstufungen (Banding-Effekte) und mit zehn Blendenstufen in optimaler Qualität. Der neue „HDR-Workflow“ präsentiert nämlich auch Aufnahmen in der „Log“-Einstellung stark verbessert, denn der gesamte Kontrastumfang dieser Aufnahmen lässt sich auf den Displays darstellen.

Der „Atomos Shogun Flame“ kommt für eine unverbindliche Preisempfehlung von knapp 2.020 Euro auf den Markt, für den „Atomos Ninja Flame“ gilt eine Preisempfehlung von 1.540 Euro. Beide Rekorder können 4K-Videos aufzeichnen, bieten eine Display-Auflösung von 1.920 mal 1.200 Pixel (entspricht 325 ppi) und sind robust gebaut. Wahlweise ist die Filmaufnahme auf den internen Festplatten im Format Apple ProRes 10-Bit 4:2:2 oder in Avid DnxHR/DnxHD möglich. Sie unterscheiden sich unter anderem durch eine größere Schnittstellen-Vielfalt beim Shogun.

Der deutsche Distributor ist die Riwit GmbH in Regensburg. Die Geräte kommen Ende März/Anfang April auf den Markt.


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