Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
| Kategorien:  Events  

Historische Stereoskopie

Kriegsfolgen in und um Köln plastisch abgelichtet

Die Veranstaltung „Köln in Trümmern – Köln im Aufbruch“ präsentiert außergewöhnliche Aufnahmen von Köln, wie es im Zweiten Weltkrieg zerstört und danach wieder aufgebaut wurde. Es handelt sich um bislang unbekannte Fotos, die mit dem Verfahren der Stereoskopie erstellt wurden. Dazu ist eine Kamera mit zwei leicht versetzten Objektiven nötig. Die Bildergebisse ergeben einen dreidimensionalen Effekt, wenn man sie in einem speziellen Guckkasten betrachtet.

Das LWL-Medienzentrum für Westfalen in Münster und das Kölner Greven Archiv Digital verfügt über 9.800 Werke eines unbekannten Fotografen, die er zwischen 1946 und 1949 schoss. Die Bilder zeigen Münster, Recklinghausen und vor allem Köln. Allein aus der zerbombten Metropole am Rhein sind 3.600 Fotos überliefert. Sie zeigen, welch furchtbare Folgen die Nazi-Diktatur und der Bombenkrieg hatten, aber auch, wie Menschen inmitten einer Trümmerstadt in den Alltag zurückfinden. 

Die Sammlung wurde digitalisiert und die Motive sind fast vollständig lokalisiert. Viele Gebäude und Straßen ließen sich auch nach fast acht Jahrzehnten bis auf die Hausnummer genau zuordnen. Die „Köln in Trümmern – Köln im Aufbruch“ stellt das Ergebnis vor. In einer Podiumsdiskussion reden zudem drei Experten: Prof. Dr. Markus Köster (Historiker und Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen), Tobias Flümann (Bildarchivar des LWL-Medienzentrums für Westfalen) und Willem Fromm (Eine Geschichte der Stadt Köln Podcast).

  • Mittwoch, den 8. Oktober 2025
  • 17:30 Uhr 
  • Greven-Haus, Neue Weyerstr. 1-3

 

 


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