Kostenfalle vermeiden
Welche eSIM-Anbieter die günstigsten Tarife im Urlaub bieten
Wer Filme und Fotos außerhalb der EU versendet, landet schnell in einer Kostenfalle. Denn dann verlässt man den Bereich des regulierten EU-Roaming, was bereits im beliebten Türkei-Urlaub und ebenso in den USA, Ägypten, Thailand oder Japan gilt.
Eine sogenannte eSIM soll vor hohen Roaming-Gebühren schützen, die ausländische Mobilfunknetze verlangen. Sie sind sogar oft deutlich günstiger als Roaming-Pakete deutscher Netzbetreiber, da man im Urlaub vor allem Navigation, Messenger, Social Media und gelegentliche Streaming nutzt.
Auch gegenüber lokalen SIM-Karten haben eSIMs Vorteile. Man muss im Reiseland keinen Shop suchen, keine physische SIM-Karte tauschen und häufig auch keine Registrierung vor Ort durchlaufen.
Die fest verlötete eSIM-Karte unterstützen mittlerweile fast alle neueren Geräte von Apple, Samsung, Google oder Xiaomi. Sie wird über ein eSIM-Profil, das man bei einem Anbieter eigener Wahl anlegt, aufgeladen. Das geschieht einfach etwa über einen QR-Code oder eine Smartphone-App.
Unsere Schwesterzeitschrift Connect überprüfte einige Anbieter listet die Vor- und Nachteile übersichtlich auf. Das Testszenario ging von zwei Wochen Ferien in der Türkei mit rund zehn Gigabyte Datenvolumen aus.