Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Künstliche Intelligenz

ChatGPT-Abonnenten dürfen KI-Videos per Texteingabe erstellen

(Fast) jeder kann jetzt per Texteingabe eigene Videosequenzen kreieren, der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Denn das Werkzeug "Sora" von OpenAI ging offiziell online. Die erste Einschränkung: Dies gilt nur für Abonnenten von ChatGPT Plus- oder Pro. Die Zweite: In Deutschland ist Sora noch nicht verfügbar. Hierfür dürften zwei Gründe ausschlaggebend sein: die strenge DSGVO und die neue KI-Verordnung (AI Act) der Europäischen Union, die dem Hersteller OpenAI eine größere Verantwortung aufbürdet als anderswo.

Wenn Benutzer zum ersten Mal die Startseite besuchen, sehen sie zahlreiche bereits fertige Filme. Wenn sie auf einen von ihnen klicken, erscheint die Eingabeaufforderung, mit der das Video generiert wurde. Nachfolgend können sie entscheiden, ob sie es neu schneiden, in einen eigenen Clip einfügen oder nach eigenen Ideen abändern.

Abonnenten von ChatGPT Plus dürfen Sora verwenden, um bis zu 50 Videos mit 480p pro Monat zu erstellen. Dafür zahlen sie 20 Dollar pro Monat. Alternativ können Plus-Benutzer wenige und kurze Videos mit 720p ausgeben, das Maximum beträgt 1080p. Wer sich in ChatGPT-Pro für 200 Dollar im Monat einkauft, kann sogar bis zu 500 Videos pro Monat generieren.

Damit Sora nicht etwa zur Porno-Produktion missbraucht wird, ist jedes Video mit einem sichtbaren Wasserzeichen versehen und enthält C2PA-Metadaten, die es eindeutig identifizieren. Das neue Modell soll freilich noch unter kleineren Fehlern leiden. „Es erzeugt oft unrealistische Physik und hat über längere Zeiträume Probleme mit komplexen Aktionen“, sagt das Unternehmen.


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