Kunst, die etwas bewegt
Bastiaan Woudt unterstützt Champions in Sambia
Bastiaan Woudt orientiert sich ästhetisch an Klassikern. Technisch zeigt er sich progressiv. Das könnte zu einem wilden Stilmix führen, doch der Künstler weiß genau, was er will. Das bestätigt seine aktuelle Fotoserie, die in Sambia entstand.
Der 1987 geborene Woudt katapultierte sich aus dem Stand in die Liga der Starfotografen. Eigentlich hatte er Hotel- und Event-Management studiert. Doch während der Bankenkrise 2008 kamen ihm Zweifel, ob die Branche zukunftsträchtig sei. Überraschenderweise entschied er sich nach der Geburt seines Sohnes für die noch zweifelhaftere Existenz eines freischaffenden Fotografen. Der Erfolg gab ihm recht.
Für das aktuelle Projekt „Champions“ reiste er nach Sambia, wo er für die Organisation „Orange Babies“ HIV-Erkrankte porträtierte. Dabei setzte er all seine fotografischen Talente ein, um sie nicht als Opfer, sondern als Helden – eben Champions – zu porträtieren. Dafür genügten ihm ein weißer Kartonhintergrund und wenige Accessoires, die er aber eindrucksvoll einsetzte.
Das Buch "Champions"
Bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung anlässlich der Buchvorstellung sammelte Woudt über 120.000 Euro, die vollständig an Orange Babies gingen. Zudem spendete er Werke im Gesamtwert von 195.760 Euro. Darüber hinaus unterstützt er mit zehn Prozent der Erlöse aus der Champions-Serie „Orange Babies“.
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