Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
| Kategorien:  Kameras  

Lebenszeichen von Sonys Alpha-System

Sony A68 mit 24-Megapixel-APS-C-Sensor

Der Hersteller hat heute (5. November 2015) die Sony A68 vorgestellt, also eine Spiegelreflex-/SLT-Kamera im Einsteiger- und Mittelklassebereich. Wermutstropfen: Sony-Fans hatten eigentlich eine Nachfolgerin des Top-Modells A99 erhofft, auf die man nun noch weiter warten darf.

 

Als Besonderheit nutzt die A68 das neue „4D Focus“-Autofokussystem. Es arbeitet mit 79 Phasendetektions-Messfeldern und führt auch im Serienbildmodus mit bis zu acht Aufnahmen pro Sekunde die Schärfe nach. Von den 79 Messfeldern sind 15 als Kreuzsensoren ausgeführt, erkennen also vertikale und horizontale Strukturen gleichermaßen und sorgen auch damit für eine flotte Scharfstellung.

 

Die Sony A68 gehört zu den SLT-Kameras, die mit einem fest eingebauten, semi-transluszenten Spiegel arbeiten. Das reflektierte Bild dieses halbtransparenten Spiegels wird für die Belichtungs- und AF-Sensoren erzeugt, während der Hauptteil des Licht direkt auf den Bildsensor fällt dort neben der Belichtung des Digitalfotos auch für die Erzeugung eines elektronischen Sucherbilds genutzt wird. Letzteres wird von einem OLED-Mini-Bildschirm mit einer Auflösung von 1,44 Millionen RGB-Bildpunkten im Sucherokular dargestellt. Ein schwenkbares LC-Display auf der Rückseite kann ebenfalls als Sucher eingesetzt werden.

 

Die Kamera nutzt einen APS-C-Sensor mit einer Auflösung von 24 Megapixel. Videos nimmt sie in Full-HD-Auflösung mit maximal 30 Vollbildern pro Sekunde auf. Über ihr Alpha-Bajonettsystem lassen sich eine Vielzahl von Objektiven anschließen. Gemeinsam mit dem Kit-Objektiv „DT 3.5-5.6/18-55 SAM II“ kommt sie im März 2016 für 699 Euro auf den Markt. Der A68-Body allein wird 599 Euro kosten.

 


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