Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
| Kategorien:  Zubehör  

Leistungsschub für iMacs

Apples neue Top-Rechner

Mit den neuen iMac-Pro-Modellen will Apple eine neue Produktlinie veröffentlichen, die für professionelle Anwender die Leistung einer Workstation im Gehäuse eines kompakten „All-in-One“-Rechners liefern sollen. Sie arbeiten mit Intel-Xeon-Prozessoren mit bis zu 18 Kernen und erreichen Grafikleistungen von 22 Teraflops, deren Bilder auf einem brillanten Retina-Display mit etwa 68 Zentimetern Bilddiagonale (27 Zoll) sowie 5K-Auflösung dargestellt werden.

Die Rechner arbeiten mit superschnellem Speichersystemen und Schnittstellen, bleiben aber mit einem neuen Wärmemanagement mit bis zu 80 Prozent mehr Kühlleistung auch beim Volllastbetrieb in ihrem dünnen Aluminium-Glas-Gehäuse kühl und damit sehr leise.

Die iMac-Pro-Modellen können mit bis zu 128 Gigabyte Arbeitsspeicher ausgerüstet werden und bis zu vier Terabyte an SSD-Festplattenkapazität besitzen. Vier „Thunderbolt 3“-Anschlüsse erlauben den Anschluss von Hochleistungs-Daten-RAID-Arrays und zwei 5K-Monitoren gleichzeitig. Die Ethernet-Schnittstelle des Rechners gehört zur Zehn-Gigabit-Klasse, um extreme Leistungen beim Datenaustausch im Netzwerk zu ermöglichen.

Die Leistungssteigerungen gegenüber bisherigen iMacs gibt Apple mit Multiplikationsfaktoren von 2,4 bis 12,4 an. Fotografen sollen etwa die Bildbearbeitung mit einer Steigerung um Faktor 4,1 beziehungsweise 410 Prozent durchführen können. Üblicherweise liegen Steigerungsraten neuer Rechnergenerationen eher im Bereich von 20 bis 30 Prozent.

Die neuen Apple-Kraftpakete haben allerdings auch ihren Preis. Sie sind ab sofort im Fachhandel ab etwa 5.500 Euro erhältlich. Das leistungstechnische Spitzenmodell mit größtmöglichem Speicherausbau wird für satte 15.400 Euro angeboten.


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