Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Neues von Nikon

Makroobjektive und mehr

Nikon stellt die beiden ersten Makroobjektive aus der Nikon-Z-Familie für spiegellose Kameras vor. Das Nikkor Z MC 105 mm 1:2,8 VR S ermöglicht einen Abbildungsmaßstab von eins zu eins, es bildet Motive also in Originalgröße auf den Sensor ab. Daneben eignet es sich aber beispielsweise auch für Porträtaufnahmen. Das Objektiv ist aus 16 Linsen in elf Gruppen aufgebaut. Der Korrektur von Bildfehlern wie chromatischer Aberration, Streulicht und Geisterbildern dienen drei ED-Linsen, eine asphärische Linse sowie Elemente mit Nanokristall- und ARNEO-Vergütung. Die Naheinstellgrenze liegt bei 29 Zentimetern. Für eine besonders schnelle Motiverfassung im Nahbereich bis 50 Zentimeter gibt es einen Fokusbereichsbegrenzer. Das Nikkor Z MC 105 mm 1:2,8 VR S ist gegen das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit abgedichtet. Der Preis liegt bei 1.099 Euro, zu haben ist das Objektiv voraussichtlich ab Mitte Juni 2021.

Das Nikkor Z MC 50 mm 1:2,8 hat ebenfalls einen maximalen Abbildungsmaßstab von eins zu eins. Dadurch verbindet es die Vielseitigkeit einer Normalbrennweite mit echter Makrotauglichkeit. Die Naheinstellgrenze liegt bei 16 Zentimetern. Auch dieses Objektiv hat einen Fokusbegrenzer, der vor allem Makrofotografen zugutekommt. Die optische Konstruktion besteht aus zehn Linsen in sieben Gruppen, darunter sind eine ED-Linse und eine asphärische Linse. Das Nikkor Z MC 50 mm 1:2,8 kommt ebenfalls Mitte Juni 2021 in den Handel, es wird 729 Euro kosten.

Noch etwas länger müssen Nikon-Fotografen auf zwei weitere neue Objektive warten. Die beiden Festbrennweiten Nikkor Z 28 mm 1:2,8 und Nikkor Z 40 mm 1:2 sind derzeit in der Entwicklung, sollen aber noch 2021 auf den Markt kommen.

Und schließlich noch eine letzte Nachricht von Nikon, die vor allem für Profis aus den Bereichen Sport- und Nachrichtenfotografie interessant sein dürfte: Am 17. Juni 2021 soll das Aufnahme-Fernsteuerungssystem NX Field veröffentlicht werden. NX Field verbindet mehrere Nikon-DSLRs und ermöglicht dem Nutzer die einfache Bedienung. Die entstandenen Aufnahmen landen dann automatisch auf einem FTP-Server. Steuerung und Auslösung der Kameras erfolgen entweder über eine Masterkamera oder über ein Mobilgerät mit einer App – entweder aus der Nähe oder auch von jedem beliebigen Punkt weltweit, an dem eine Internetverbindung vorhanden ist.


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