Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
| Kategorien:  Software  

Next Generation: Corel Painter 2017

Faszinierende neue Werkzeuge

Seit seinen ersten Anfängen in den frühen 1990er Jahren hat sich das Mal- und Bildbearbeitungsprogramm „Corel Painter“ zu einem mächtigen Werkzeug entwickelt. Es gilt als Referenz-Software, wenn es darum geht, Fotos oder Grafiken mit Programmfunktionen zu bearbeiten, die klassische analoge Maltechniken und  Werkzeuge wie Pinsel, Kreidestifte, Ölfarben und mehr täuschend echt simulieren. Dabei werden Druck und Neigung etwa des Pinsels, Airbrushs oder auch Bleistifts sowie ihr Malverhalten bis ins Detail digital nachvollzogen.

Nun hat Corel die Version „Painter 2017“ vorgestellt, die eine Reihe neuer Werkzeuge umfasst und zudem Detailverbesserungen in der Bedienung bietet. Die neue „Eigenschaftsleiste“ etwa erreicht einen sofortigen Zugang zu allen Malwerkzeugseinstellungen, während das optimiert „Pipettenwerkzeug“ schnell die gewünschte Farbe auswählt. Am beeindruckendsten sind aber neue Funktionen, die etwa die Lasurtechnik der Renaissancemaler auf dem Computerbildschirm neu entstehen lassen. Mit weichen, durchscheinenden Farbübergängen wirken sie täuschend echt.

Erstmals ist es in der neuen Painter-2017-Version auch möglich, direkt mit Strukturen zu malen. Zudem kann man mit „Spitzenschablonen“ die Malwerkzeugspitzen besser und subtiler kontrollieren. Weitere Neuheiten sind die „interaktiven Verläufe“ oder auch die „Expressfarben“ für eine schnellere und präzisere Kontrolle von Farben, Formen und Schattierungen.

Mit „Corel Painter 2017“ kann man Bilder von Grund auf selbst auf ebenfalls digital simulierte Leinwände oder auf Papier malen. Mit den „Klonwerkzeugen“ lassen sich aber auch Fotos in Gemälde vieler unterschiedlicher Kunstrichtungen verwandeln und vielseitig mit Effekten versehen. Das Programm kostet etwa 425 Euro und ist für Rechner ab Windows 7 (64 Bit) oder Apple Rechner ab OS X 10.9 erhältlich. Für Bestandskunden sind preiswertere Updates erhältlich.

 



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