Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Offener Brief gegen Google-Bildersuche

BVPA protestiert

Wer mit der Internet-Suchmaschine Google Bilder sucht, stellt seit einigen Tagen fest, dass sich die Darstellung der Fotos und Angaben zu ihrem Ursprung gegenüber der bisherigen Wiedergabe stark verändert hat. In einem offenen Brief protestiert der Bundesverband professioneller Bildanbieter BVPA jetzt in seinem und im Namen der weiteren Verbände Deutscher Journalisten-Verband (DJV), dju in ver.di, Center of Picture Industry (CEPIC), Illustratoren Organisation e.V., Professional Image Creators (pic), AGD (Allianz deutscher Designer), Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. (BFF) und der Centralverband Deutscher Berufsfotografen – Bundesinnungsverband gegen dieses Vorgehen.

Die Verbände kritisieren darin, dass Google durch die Darstellung Rechte von Fotografen, Bildagenturen, Illustratoren und Grafikern verletze.

Anders als bislang erscheint jetzt nach dem Anklicken eines Vorschaubildes in der Rasteransicht das Bild in Originalgröße (Blow-Up) ohne Kontext der Webseite, aber mit vermeintlich ähnlichen Bildern, sowie ohne Urhebervermerk, dafür aber mit einem Button „Teilen“ in Facebook, Twitter, Google+ und zum E-Mail-Versand.

Laut offenenm Brief des BVPA sei es aber eine unzulässige „Vervielfältigung und Online-Zugänglichmachung“, das Bild in Originalgröße darzustellen und es dazu in den Quellcode der Seite einzubinden.

Die insgesamt neun Verbände fordern Google daher auf, zu einer rechtskonformen Darstellung der Bilder zurückzukehren. Der offene Brief ist unter http://bvpa.org/wp-content/uploads/2017/02/Brief_Google_gemeins_Brief_2017-02-27.pdf einsehbar.


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