Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Sony-Video zum Erdbeben 2016

2016: Bildsensor-Produktion unterbrochen

Am 14. April 2016 wurde Japan von einem Erdbeben der Stärke 7 erschüttert. 29 Stunden später bebte die Erde erneut – ebenfalls mit Stärke 7. Von diesen beiden Beben wurde auch das Sony-Werk in Kumamoto stark betroffen, in dem Sensoren für Digitalkameras produziert werden. Durch die Erdbeben fiel die laufende Produktion komplett aus und die Folgen waren für viele Kameraanbieter spürbar. Sony stellt nämlich diese Sensoren nicht nur für eigene Kameras, sondern für eine ganze Reihe namhafter Hersteller wie etwa Nikon her. 

Jetzt hat das Unternehmen über den Youtube-Kanal von ImagingResource ein Video (siehe unten) veröffentlicht, das Aufnahmen von Überwachungskameras während der beiden Beben zeigt. Im Anschluss dokumentiert der Film die entstandenen Schäden an den Gebäuden beziehungsweise zeigt die Folgen für die hochkomplexen Fertigungsstraßen und Reinräume.

Aber bereits kurz nach dem Erdbeben begannen die umfangreichen Aufbauarbeiten, die teilweise in dem knapp acht Minuten langen Film zu sehen sind. Am 21. Mai 2016 lief die Sensorherstellung wieder an, doch die Auswirkungen des Ausfalls waren noch im ganzen Sommer 2016 für alle betroffenen Hersteller spürbar.

Erdbeben 2016: Sonys Sensor-Werk in Kumamoto

Aufnahmen von Überwachungskameras und der Folgeschäden


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