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Sprechen über Bilder
9. Triennale der Photographie startet Anfang November
Die 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026 beginnt mit einem Symposium. Am 7. und 8. November 2025 diskutieren Rednerinnen und Redner die Leitbegriffe diesen Jahres: "Alliance, Infinity, Love", also "Bündnis, Unendlichkeit, Liebe". Außerdem wird die Rolle der Fotografie in Bezug auf Menschenrechte, kulturelle Dialoge und Formen der Anerkennung aufgezeigt.
Der Rahmen ist sehr weit gefasst und klingt abstrakt. Konkreter sollen ihn Beiträge machen wie:
- Der Rechtsanwalt Wolfgang Kaleck untersucht in seinem Eröffnungsvortrag das Verhältnis zwischen Fotografie und aktuellen Menschenrechtsdiskursen.
- Die Kunstkritikerin Aruna D'Souza wird neben der Rolle der Empathie in der kulturellen Produktion auch unseren Blick auf den Globalen Süden kritisch beleuchten.
- Mit ihren Forschungen, Aktionen und Kunstprojekten wollen Moshtari Hilal, Sinthujan Varatharajah und Emma Lehbib klären, wie man heute Solidarität praktiziert. Daran anknüpfend spricht der Künstler Naeem Mohaiemen über Erinnerung, Archive und verschiedene Ausdrucksformen der Kolonialität.
- Die Autorin Claudia Rankine unternimmt eine zeitgenössische Neubestimmung des Begriffs „Zusammenbruch", und die Künstlerin und Choreographin nora chipaumire stellt in einer szenischen Lesung die Kraft der "unendlichen, im Schwarzen Körper verankerten Wissenssysteme" dar.
Zum Symposium erscheint die erste Ausgabe einer Schriftenreihe zur 9. Triennale. Sie enthält Texte der Vortragenden, umfasst zirka 48 Seiten mit Illustrationen und ist kostenlos erhältlich.
9. Triennale der Photographie Hamburg 2026
- Eintritt frei
- 7. November 2025, 19-22 Uhr, Deichtorhallen Hamburg (Auditorium in der Halle für aktuelle Kunst, Deichtorstraße 1-2, 20095 Hamburg)
- 8. November 2025, 10-20 Uhr, Halle 424, Oberhafenquartier (Stockmeyerstraße 43, 20457 Hamburg)
Anmeldungen über: www.eventbrite.de
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