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Stille Jager

Karsten Mosebach gewinnt Fritz-Pölking-Preis

Das Reich einer Schleiereule erkundet der Naturfotograf Karsten Mosebach. Es befindet sich auf einem alten Bauernhof, den er in nächtlichen Exkursionen über anderthalb Jahre hinweg besuchte. Die Bildergebnisse, die er nach Haus mitnahm, brachten ihm den renommierten Fritz-Pölking-Preis ein. Damit sicherte er sich auch die 2.000 Euro Preisgeld, die die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) regelmäßig ausschreibt.

Außer sehr viel Geduld nahm Mosebach neben der fotografischen Grundausstattung fünf Helfer mit: einen Systemblitz, Baustrahler, einen Fernauslöser, eine Lichtschranke und ein Tarnzelt. Letzteres war aber nach einiger Zeit, in der sich die Eulen an ihn gewöhnt hatten, nicht mehr nötig.

Der Gewinner sagt über sein Projekt: „Nicht weit von meinem Wohnort entfernt liegt ein Bauernhof, der „aus der Zeit gefallen“ scheint. Alles ist krumm und schief, moderne Geräte findet man dort nicht. Auf der Diele sind Schafe, Ziegen und Enten untergebracht, und auf dem Dachboden lagern Heu, Stroh und Getreide. Während der Eulenkasten in einem der Nebengebäude als Brutplatz genutzt wird, gehen die Schleiereulen auf dem Dachboden im Hauptgebäude auf die Jagd oder verschlafen dort die Tage.“


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