Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
| Kategorien:  Kameras  

Top-Festbrennweite, Vollformatsensor mit 42,4 Megapixel

Sony RX1 RII: Neue Generation des RX1R-Kompaktmodells

Sony hat eine neue „Kompaktkamera“ mit Vollformatsensor und Festbrennweite vorgestellt. Die RX1R II tritt die Nachfolge der bisherigen RX1R an, bietet jetzt aber mit einen Sensor mit einer Auflösung von 42,4 Megapixel, wie er auch in der spiegellosen Systemkamera A7R II zum Einsatz kommt.

 

Ansonsten ist das Konzept der RX1-Serie auch bei der Neuvorstellung beibehalten worden. Sie besitzt mit ihrem „ZEISS Sonnar T*“ eine hochwertige 35-Millimeterfestbrennweite mit einer Lichtstärke von 1:2,0, um eine erstklassige Bildqualität zu erreichen. Ihr Senors erreicht eine ISO-Lichtempfindlichkeit von 25.600 und bietet Erweiterungsmodi bis ISO 101.400.

 

Neu für die RX1-Reihe ist ein Hybrid-Autofokussystem das gegenüber den bisherigen Modellen um rund 30 Prozent schneller geworden sein soll. Es nutzt 399 AF-Punkte mit Phasenerkennung und 25 Punkte mit Kontrasterkennung. Zur Bildkontrolle kommt ein ausklappbarer OLED-Sucher mit XGA-Auflösung und damit 2,36 Millionen RGB-Bildpunkten zum Einsatz, der mit einer 0,74-fachen Suchervergrößerung (Umrechnung auf 50 Millimeter Brennweite) ein großes und deutlich ablesbares Bild liefert. Ihr zusätzlicher LC-Monitor auf der Rückseite ist klappbar, um ebenfalls für Bedienkomfort zu sorgen.

 

Die Sony RX1R II kommt im Dezember 2015 auf den Markt. Wer sie sich unter den Weihnachtsbaum legen lassen möchte, braucht einen spendablen Weihnachtsmann, denn mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 3.500 Euro ist die neue Kamera nicht ganz billig.

 

UPDATE:

Die RX1R II verfügt als erste Digitalkamera über einen variablen optischen Tiefpassfilter - verzichtet also auf die manchmal übliche Aufteilung in zwei Produktlinien mit und ohne Tiefpassfilter vor dem Sensor.

Das Sony-System bietet die Möglichkeit, zusätzlich zur Deaktivierung die Stärke des Filters in zwei Stufen zu schalten. Bei maximaler Einstellung sollen dann etwa Moiré-Effekte und Farbartefakte effektiv reduziert werden, wobei die Auflösung durch die leichte Weichzeichnung stärker reduziert wird als in der „Standard"- oder „Aus“-Einstellung.

 


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