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Versteigerung für eine bessere Zukunft

Leica-Unikat unterm Hammer

Ein Unikat der digitalen Messsucherkamera Leica M, entworfen von Apple-Chefdesigner Jony Ive und Designer Marc Newson, wird am 23. November 2013 beim Auktionshaus Sotheby’s in New York versteigert. Der Erlös kommt dem Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria in Afrika zugute.

 

Mehr als 21.000 kleine Halbkugeln verleihen der Kamera eine außergewöhnliche Ästhetik. Bis zur Fertigstellung des finalen Produktes wurden in 85 Tagen rund 561 Modelle und nahezu 1000 Prototypenteile entwickelt. Die außergewöhnlich Kamera ist mit einem Vollformat-CMOS-Sensor, einem Hochleistungsprozessor und dem Objektiv Leica APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH ausgestattet. Das Gehäuse sowie die Linsenkonstruktion sind mit einer Speziallegierung versehen.

Die Spendenauktion, bei der 40 weitere interessante Objekte versteigert werden, hat einen ernsten Hintergrund und dient einem guten Zweck: Mit dem Erlös soll eine wichtige Impfung finanziert werden, mit der schwangere Frauen die Übertragung des HIV-Virus auf das ungeborene Kind verhindern können. Vor zehn Jahren wurden jeden Tag noch mehr als 1.500 Kinder mit HIV geboren. Für nicht einmal 30 Cent täglich ist die Impfung finanzierbar, die eine Mutter-Kind-Übertragung verhindert. Heute kommen noch knapp über 900 Kinder täglich mit dem Virus auf die Welt. Nicht zuletzt mit dem Erlös aus der Auktion soll diese Zahl bis 2015 auf fast Null reduziert werden.

 


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