Wiesbadener Fototage
Fotofestival ist eröffnet
Die 13. Wiesbadener Fototage sind gestartet. Wer selbst nicht vor Ort sein kann, dem steht die digitale Alternative offen. Sie bietet Einblicke hinter die Kulissen unter anderem wie gezeigte Werke entstanden. Dafür versammelt sie vielfältige Texte, Filme und Stimmen, die bequem etwa per Smartphone und Kopfhörer abrufbar sind. Diese stehen zu Hause unter www.wiesbadener-fototage-digital.de bereit, zudem sind die Ausstellungen vor Ort mit einem QR-Code ergänzt, der sie zugänglich macht.
Die Wiesbadener Fototage präsentieren zeitgenössische fotobasierte Kunst, was analoge Aufnahmen, dokumentarischer Bildsprache, Videoarbeiten und KI-Experimente einschließt. In sieben Ausstellungen sieht man die Werke von 38 Künstlerinnen und Künstlern. Die zentrale Frage in ihnen lautet »Zukunft? Welche Zukunft?!«.
Das Eröffnungswochenende lockte über 1.000 Besucherinnen und Besucher an. Im Rahmen der Eröffnungsfeier wurde auch der »Preis der Jury« verliehen. Preisstifter Daniel Oschatz, CEO des Unternehmens Oschatz Visuelle Medien, überreichte die Urkunde an die Fotokünstlerin Verdiana Albano, die für ihre Arbeit "i ain`t from no east coast" ausgezeichnet wurde. Sie setzte sich mit Fragen von Identität, Herkunft und Sichtbarkeit auseinander. Die Preisträgerin selbst sagte: "Mir bedeutet es sehr viel, dass genau diese Arbeit ausgezeichnet wurde, da somit auch auf afrodeutsche und ostdeutsche Perspektiven der deutschen Geschichte aufmerksam gemacht und der Kanon um diese Blickpunkte erweitert wird. Mich berührt es natürlich auch sehr, weil "i ain’t from no east coast" eine extrem persönliche Arbeit mit echten Fotos aus unserem Familienalbum ist."
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