Software: Sketchup

Beschreibung

Der Computer hat großartige Möglichkeiten eröffnet, eigene Traumwelten zu gestalten. Doch kostet es einen Benutzer große Mühe, manche Bestandteile heranzuschaffen. Eine Raumstation, Roboter oder Ruinen könnte er beispielsweise als Modelle im Hobbykeller bauen oder mit einem Bildbearbeitungsprogramm frei Hand pinseln. Wem jedoch ein ausgeprägtes bastlerisches oder malerisches Talent fehlt, kann dennoch Erfolge feiern. Mit Google SketchUp gelingen künstliche Objekte aller Art verhältnismäßig mühelos. Erstens lässt es sich verglichen mit anderen Programmen einfach bedienen. Zweitens gibt es zahlreiche englischsprachige Videolehrgänge und Übungsgrafiken auf der SketchUp-Website. Drittens kann man auf fertige Vorlagen anderer Benutzer zurückgreifen und sie für eigene Projekte abändern.

Wer den Praxiskurs in den letzten Ausgaben nachverfolgt hat, der weiß, wie schwierig Fotomotive zu ergattern sind, die aus einer ganz bestimmten Perspektive ausgenommen wurden. Nur so passen sie problemlos in eine Montage hinein. Die 3D-Objekte hingegen muss man nur einmal erstellen oder holt sie sich wie erwähnt von der SketchUp-Website. Dann lässt sich ein Schwimmbecken, der Eiffelturm oder ein Sofa nach Bedarf so drehen, dass der Blickwinkel passt.

Ohne jegliche Erfahrung entsteht keinesfalls in einer Stunde ein virtueller Weltraumbahnhof. Doch macht es bereits Spaß, ein Rechteck aufzuziehen und es dann mit der Schaltfläche „Drücken/Ziehen“ nach oben wachsen zu lassen. Dann zeichnet man auf dem Kubus einen Kreis, der sofort perspektivisch richtig verformt wird. Dieser lässt sich wiederum mittels „Drücken/Ziehen“ als Rohr ausfahren. Weitere Details, etwa um die Oberflächen mit einer Textur zu versehen, vermitteln die Videos und das Online-Handbuch Handbuch „SketchUp – Erste Schritte“.

URL http://sketchup.google.com/product/gsu.html