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Klassiker der Kamerageschichte

Kameras schreiben Geschichte. Sie hinterlassen nicht nur Fotografien sondern auch Eindrücke und Erinnerungen. Die FOTO HITS-Serie "Klassiker der Kamerageschichte" stellt Kultkameras vor, die Einfluss auf die Entwicklung der Fotografie, wie wir sie heute kennen, hatten.

Von 1954 bis 1966 wurden mit kleinen Modifikationen etwa 227.000 Stück verkauft. Fast 50.000 davon im ersten Jahr. Bei der Leica M3 kam erstmals ein Schnelltransporthebel zum Einsatz, um den Film nach einer Aufnahme einfacher zu transportieren. 

Mit der Leica M3 legte die herstellende Leitz Camera AG auch den Grundstein für ihren kommenden Erfolg: Sie war die erste Kamera, für die nicht nur genaue Konstruktionszeichnungen erstellt wurden, sondern man legte auch die Toleranzen jedes einzelnen Bestandteils fest. Somit wurde auch automatisch die Fertigung effizienter gestaltet. Alle Teile passten zusammen, und wenn nicht, wurde das entsprechende Teil aussortiert, statt wie bei Produktionen zuvor, daran herumzuwerkeln. 

Mit Leica-M-Kameras fotografierten die größten Fotografen und mit ihnen sind unzählige Meisterwerke fotografisch festgehalten worden. Henri Cartier-Bresson, der überwiegend mit Leica-Kameras fotografierte, beschrieb das Gefühl, mit seiner M3 zu fotografieren mit den Worten: "Eine Leica kann wie ein großer heißer Kuss sein, aber auch wie ein Schuss aus einem Revolver, sie kann auch die Couch des Psychoanalytikers sein. Mann einfach alles mit der Leica machen."

Einige Internetseiten rund um die Leica M3 finden sich hier: