Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
| Kategorien:  Kameras 

Kleiner, leichter, besser

Fujifilm X-E3

Fujifilm stellt heute mit der X-E3 das jüngste Modell der X-Systemkameras vor. Die Kamera wurde gegenüber der X-E2S etwas kleiner und leichter, außerdem hat der Hersteller ihr Gehäuse etwas anders gestaltet, um sie handlicher zu machen. So sorgen der große Daumenwulst hinten und der Griff an der rechten Seite für eine verbesserte, sichere Haltung. Wer es noch komfortabler haben möchte, kann optional den Handgriff „MHG-X3“ für die lediglich 337 Gramm leichte Kamera bestellen.

Auch im Inneren der neuen Fujifilm hat sich vieles getan. Zwar ähnelt die X-E3 mit ihrem APS-C-Sensor mit Fujifilms eigener „X-Trans CMOS III“-Technik und 24 Megapixel Auflösung sowie ihrer weiteren Ausstattung der bisherigen X-T20, erhielt aber eine Reihe von Neuerungen. So hat Fujifilm die Leistung des Autofokus stark verbessert: Die Messungen des AF-Systems erfolgen jetzt nicht mehr in Abständen von 300 bis 500 Millisekunden, sondern zehnfach beschleunigt alle 50 Millisekunden. Das ist etwa bei der AF-Verfolgung von schnell bewegten Motivelementen ausgesprochen hilfreich. Die AF-Felder können einzeln oder in Gruppen mit 13 mal 7 oder 25 mal 13 AF-Bereichen eingestellt werden.

Mit ihrer Kombination aus mechanischem und elektronischen Verschlusssystem erreicht die X-E3 Belichtungszeiten von bis zu 1/32.000 Sekunde. Die Lichtempfindlichkeit lässt sich zwischen ISO 200 und ISO 12.800 einstellen, die erweiterten Modi reichen bis ISO 51.200.

Die kleine Kamera ist mit einem hochauflösenden elektronischen Sucher ausgerüstet, der 2,36 Millionen RGB-Bildpunkte darstellt. Ihr fest an der Rückseite angebrachtes LC-Display erreicht bei einer Bilddiagonalen von 7,6 Zentimetern (drei Zoll) eine Auflösung von 1.040.000 RGB-Bildpunkten.

Das berührungsempfindliche Display ist in die Bedienung der Kamera integriert: So kann der X-E3-Fotograf selbst während des Blicks durch den Sucher den AF-Bereich darauf verschieben oder virtuelle Funktionstasten nutzen. Ein kleiner Joystick, zwei Einstellräder vorn und an der Rückseite, ein EV-Einstellrad und mehr machen die Bedienung der neuen Fujifilm ganz einfach. Einsteigern hilft die Kamera mit vielen Automatikfunktionen, während sich Profis über die umfangreichen Filmsimulationen freuen.

Ein eingebautes Blitzgerät besitzt die X-E3 nicht, sie wird aber mit dem ultrakompakten Miniblitz EF-X8 geliefert. 

Die kleine Kamera filmt auch in 4K-Auflösung mit bis zu 30 Bildern pro Sekunden, während Full-HD-Videos mit 50 beziehungsweise 60 Bildern pro Sekunde möglich sind. Sie zeichnet Fotos und Filme auf SD-Karten auf, die dem schnellen UHS-I-Standard entsprechen dürfen. Drahtlos kommuniziert die Kamera sowohl per Wi-Fi (WLAN) als auch per Bluetooth. Mit einer späteren Firmware-Version wird dies auch als „Always On“-Funktion möglich sein, um zum Beispiel laufend aktualisierte GPS-Daten vom Smartphone an die Kamera zu übertragen, die diese dann in die EXIF-Informationen der aufgezeichneten Bilder schreibt.

Die Fujifilm X-E3 kommt Ende September 2017 auf den Markt. Sie wird 899 Euro kosten oder gemeinsam mit dem „Fujinon XF18-55mmF2.8-4 R LM OIS“-Objektiv für 1.299 Euro angeboten. Die Kamera ist in schwarzer und silberner Version erhältlich.


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