Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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„5,3 Milliarden Smartphone-Fotos für immer verloren“

Kodak Alaris mit Studie zur Bildsicherung

Der Foto-Dienstleister Kodak Alaris hat mit einer Studie herausgefunden, dass rund jeder vierte Smartphone-Nutzer schon einmal digitale Fotos verloren hat. Für den Dienstleister auch etwas überraschend: Vor allem die junge Generation zwischen 18 und 34 Jahren druckt häufiger Bilder aus, um sie nicht zu verlieren und sich so an ganz besondere Menschen und Momente zu erinnern.

Gemäß der vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführten Untersuchungen speichert fast jeder Anwender Bilder auf dem Smartphone, denn rund drei Viertel der Anwender sichert zwischen einem und 1.000 digitale Aufnahmen auf dem Mobilgerät. Darunter ist mit 54 Prozent die Gruppe am größten, die bis zu 250 Bilder auf dem Smartphone mit sich trägt.

Etwa 28 Prozent aller Befragten gaben dabei an, schon einmal Fotos davon verloren zu haben. Die meisten büßten bis zu 200 Bilder ein – sei es durch ein kaputtes Smartphone, ein versehentliches Zurücksetzen des Geräts oder einen Verlust durch Diebstahl. Aus diesen Angaben errechnet das Institut, das in Deutschland potenziell 5,3 Milliarden persönliche Erinnerungen verloren gegangen sind.

Fotos zu verlieren macht ärgerlich und traurig. Jeweils mehr als die Hälfte derjenigen, die schon einmal Fotos verloren haben, bestätigten diese bedrückenden Empfindungen. Elf Prozent gaben sogar an, am Boden zerstört gewesen zu sein. Dass andererseits ein ausgedrucktes Bild Glücksgefühle auslösen kann, bekräftigten 39 Prozent. Geht es um die Bilder anderer, bevorzugen 43 Prozent, diese ausgedruckt in der Hand zu halten, statt sie sich auf einem Smartphone-Display anzusehen. Und egal ob Jugendliche, Eltern oder Großeltern − die Frage, ob sie ein mit dem Smartphone aufgenommenes Foto ausdrucken und zuhause aufhängen würden, bejahten insgesamt starke 74 Prozent.


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