Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Ausstellung: Bernard of Hollywood

Goldene Zeiten der Pin-ups leben wieder auf

Bruno Bernard stieg aus dem Elend zum Glamour-Fotografen auf. Seine Pin-up-Fotos wurden sogar als kriegswichtig eingestuft. Eine Ausstellung erinnert an ihn.

Eine gern kolportierte Anekdote ist, dass Bernards Lehrbuch "„Pin-Ups: A Step Beyond“ ihn wegen Obszönität vor Gericht brachte. Um den Vorwurf zu entkräften, legte sein Anwalt ein Schreiben von General Dwight David Eisenhower höchstpersönlich vor. Darin dankte er für die Genehmigung, die Pin-ups in Publikationen der Armee veröffentlichen zu dürfen – sie würden die Truppenmoral stärken. 

Zuerst wurde in Kalifornien der Agent Paul Kohner auf Bernards Arbeit aufmerksam, als dieser 1940 sein erstes Studio am Robertson Boulevard eröffnete. Er vermittelte ihm die ersten Klienten und machte ihn so in der Filmbranche bekannt. Legendär ist eine Begegnung Bernards auf dem Sunset Boulevard im Jahre 1946. In einer brünetten Frau erkannte er sofort etwas Magisches und bat sie, ihm Modell zu stehen. Das Mädchen war Norma Jean Baker, die spätere Marilyn Monroe. 

Bis in die 1960er-Jahre stand jede Leinwandgröße vor der Kamera von „Bernard of Hollywood“. Marlene Dietrich erlaubte nur ihm, sie in ihren Las-Vegas-Shows abzulichten. 

  • Bernard of Hollywood: Hollywood – Das goldene Zeitalter 1945–1960
  • in focus Galerie Köln
  • Bis 18. April 2026, Do. bis Sa.
  • Dann bis 31. August 2026 nur nach Vereinbarung per Mail oder Telefon

 


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