Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Ausstellung in der Alfred Ehrhardt Stiftung

Stimmungsbilder des Wattenmeers

Weite, Wasser und steter Wandel prägen das Wattenmeer. Der Fotograf Alfred Ehrhardt (1901 bis 1984) sah darin einst „Urkräfte am Werk“, und fokussierte auf die daraus resultierenden Strukturen. Die Alfred Ehrhardt Stiftung stellt ihm den anderen Blickwinkel des Hamburger Fotografen Marc-Oliver Schulz entgegen. Auch ihn zieht es immer wieder an die Nordseeküste, doch bildet er eher Atmosphären ab. Seine Werkserie Wasserland umfasst 35 Fotografien, die erstmals in Berlin ausgestellt werden.

Zwischen 2009 und 2017 besuchte Schulz regelmäßig die Elbmündung zwischen Büsum und Cuxhaven. Auf den Steinbuhnen im offenen Watt wartet er auf den Moment, in dem sich Landschaft, Licht und Zeit entgrenzen. Seine Aufnahmen entstehen oft in der Dämmerung oder bei Nacht, wenn sich der Horizont mit dem Sternenhimmel aufzulösen scheint.

Zudem blendet Marc-Oliver Schulz - im Gegensatz zu Alfred Ehrhardt - Spuren menschlicher Zivilisation nicht aus. So sind etwa die der Schifffahrt dienenden Seezeichen ein wiederkehrendes Element, das die gesamte Bilderserie durchzieht.

  • Marc-Oliver Schulz – Wasserland
  • Alfred Ehrhardt Stiftung, Berlin
  • 13. September bis 21. Dezember 2025
  • Eröffnung: Freitag, 11. September 2025, 19 – 21 Uhr

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