Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Berechnende Schönheit

Kriterien der Fotografie ins Bild gesetzt

Könnte ein Fotograf präzise bestimmen, was andere als schön empfinden, wäre auch sein Erfolg vorprogrammiert. Eine Hochschulseminar und die daran angeschlossene Ausstellung „Kriterien der Fotografie“ wagen den Versuch.

Einige Grundregeln für Schönheit wurden bereits in der Antike formuliert. In den 1950er Jahren etablierte Max Bill den Begriff der „Guten Form“ und stellte Regeln auf, mit deren Hilfe eben diese zu bestimmen sei. Max Bense wiederum untersuchte in seinem 1960 erschienenen Buch "Die Programmierung des Schönen" inwieweit es möglich ist, ästhetische Werke mittels exakt ermittelbarer Kriterien zu analysieren.

Unabhängig davon, wie erfolgreich die Bemühungen der beiden Theoretiker waren: Ein Seminar der Fachhochschule Dortmund und der Hochschule Hannover versuchte auf dieser Grundlage wissenschaftliche Kriterien festzulegen. Die Ergebnisse wurden festgehalten und in fotografischen Arbeiten der Studenten umgesetzt. Eine Ausstellung in der "bildfläche | GALERIE" in Eichstätt präsentiert sie vom 17. Januar bis 20. Februar 2016.

Bild: André Fister


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