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Berlinale zeigt Film über unbekannte Fotografin

Auf der Suche nach Vivian Maier

Vivian Maier, eine unbekanntes amerikanische Kindermädchen, war eine Meisterin der „Street Photography“. Doch hatte sie ihr Œuvre zeitlebens verborgen. Erst 2009 wurde es eher zufällig aus dem Dornröschenschlaf gerissen (siehe FOTO HITS 4/2011).

Maier wurde 1926 in New York als Tochter von europäischen Einwanderern geboren. Anfang der fünfziger Jahre begann sie als Kindermädchen zu arbeiten, was sie fast bis an ihr Lebensende tat. Jede ihrer freien Minuten zog sie durch die Straßen Chicagos, nur begleitet von ihrer Rolleiflex. Im Laufe der Jahre entstanden mehr als 120.000 Bilder, die kein Mensch außer ihr gesehen hatte. Im Alter verarmte sie und starb 2009 mit 83 Jahren.

Ihre Bilder ersteigerte zufällig der Makler John Maloof. Beim Sichten erkannte er, dass er keine gewöhnlichen Schnappschüsse vor sich hatte. Er machte die Autorin aber erst 2009 ausfindig, einige Wochen nach deren Tod. Die Filmdokumentation "Finding Vivian Maier" erzählt diese Geschichte. Sie ist bei den Internationalen Filmfestspiele Berlin zu sehen, außerdem kommt sie ab August 2014 in die Kinos.

Die Berlinale-Termine von "Finding Vivian Maier" sind:

Samstag, 08. Februar um 14:30 Uhr, CineStar7

Premiere und Pressescreening: Sonntag, 9. Februar um 22:30 Uhr, CineStar7

Dienstag, 11. Februar um 17:00 Uhr, CineStar7

Mittwoch, 12. Februar um 12:00 Uhr CineStar7

Donnerstag, 13. Februar um 15:30 Uhr, Collosseum 1

 


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