Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Corel Painter 2018

Der Meister trägt dick auf

Seit Anfang der 1990er Jahre gibt es bereits das Programm „Corel Painter“ beziehungsweise seine direkten Vorfahren. Die Software galt von Anfang an als die wohl umfangreichste Möglichkeit, klassische Techniken wie Malen mit Ölfarben, Kreide oder Kohlestiften naturgetreu auf dem Rechner zu simulieren. Auch die Wandlung von Fotos in „digitale Gemälde“ ist mit dem Programm fast ein Kinderspiel.

Nun hat Corel die jüngste Generation der Software vorgestellt: „Corel Painter 2018“ überzeugt mit einer Reihe von ungewöhnlichen und beeindruckenden Funktionen. Mit „Dicke Farben“ etwa kann man wie mit pastösen Ölfarben oder ähnlichen Materialien Schichten auf die virtuelle Leinwand aufbringen, sie verstreichen, einritzen, schaben oder mischen. Simulierte Borstenpinsel reagieren bei Einsatz eines Grafiktabletts mit Eingabestift so, also ob sie die dicken Farben tatsächlich auftragen.

Eine weitere Neuerung ist das „2,5-D-Strukturmalwerkzeug“. Es heißt so, weil „Corel Painter 2018“ kein echtes 3D-Programm ist, aber mit dieser neuen Funktion gerenderte Bilder aus solchen Softwares importieren und dann etwa dicke Schuppen, Poren oder genoppte Strukturen darin auftragen kann.

Mit der Textursynthese lassen sich Oberflächen von Leinwänden oder ähnliches jetzt noch vielseitiger als bisher simulieren. Dazu ist lediglich ein kleiner Bereich einer Struktur zu erfassen und zu synthetisieren, dieser kann dann für ein großes Bild genutzt werden.

Auch die berühmte „Klonfunktion“, mit der man Elemente eines digitalen Fotos durch „Aufmalen“ in ein digitales Gemälde verwandelt, wurde überarbeitet. Die Größe des „Klonursprungs“ etwa lässt sich einfach anpassen und vieles mehr. Eine Arbeitsfläche kann man jetzt auch mit eigenen Strukturen füllen, die in einer Bibliothek in großer Auswahl zur Verfügung stellen.

Das neue „Corel Painter 2018“ bietet noch viel mehr. Das Video unten vermittel einen ersten Eindruck über die Vielseitigkeit. Es ist für Windows- und Mac-OS-Rechner erhältlich und kostet knapp 425 Euro. Registrierte Besitzer einer Vorversion erhalten es zum Upgrade-Preis von 219 Euro; zudem stehen kostengünstige Versionen etwa für Bildungseinrichtungen zur Verfügung. Außerdem kann man das Programm kostenlos als 30-Tage-Testversion ausprobieren.

Corel Painter 2018

Kurzer Überblick über neue Funktionen


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