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Erfolgsmeldung

100 Millionen Nikkor-Objektive

Neben der Vorstellung neuer Objektive feiert Nikon auch das Erreichen einer Bestmarke bezüglich der weltweit produzierten Nikkor-Objektive: Im Juni 2016 hat das Unternehmen die 100-Millionen-Marke überschritten. Ihre Geschichte begann im Jahr 1932, in dem das damals noch „Nippon Kogaku K.K.“ genannte Unternehmen sein erstes Kameraobjektiv unter der Bezeichnung „Nikkor“ vorstellte. 1959 präsentierte der Hersteller dann seine erste Spiegelreflexkamera mit F-Bajonett und die dazu passenden Nikkor-Objektive.

Aktuell besteht das Nikon-Objektivprogramm aus 90 unterschiedlichen Modellen, zu denen Ultraweitwinkel- und Extrem-Teleobjektive ebenso gehören wie Fisheye-Modelle, Zoomobjektive, Makro-Lösungen und vieles mehr.

Nikon betätigt sich auch in der Forschung und Entwicklung von Geräten zur Bewertung von optischen Leistungen. Im Jahr 2013 begann Nikon die Entwicklung und den Einsatz von „OPTIA“ („Optical Performance and Total Image Analyzer“), einer Vorrichtung zur Messung aller Formen von Aberration, die mit Foto-Objektiven auftritt, sowie einen speziellen Bild-Simulator, der mit „OPTIA“ verwendet wird. Der Bild-Simulator (Software) ermöglicht die Simulation in der Entwurfsphase, die der tatsächlichen Fotografie mit Objektiv-Prototypen entspricht. Folglich können Objektive mit mehr Kontrolle nicht nur über die Auflösung entwickelt werden, sondern auch eine Vielzahl von Objektiveigenschaften, wie Unschärfe (bekannt als „Bokeh“), die Wiedergabe von Texturen und Bildtiefe. Eines der Objektive, das mithilfe von „OPTIA“ entwickelt wurde, ist das heute (27. Juli 2016) vorgestellte AF-S NIKKOR 105mm 1:1,4 E ED.


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