Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Fernsehsendung: Familiengeschichten

Wie Familienfotos und Reisebilder einen Stammbaum lebendig machen

Auf den ersten Blick stammt die Regisseurin Mary Stephen aus einer gewöhnlichen chinesischen Familie, wäre da nicht ihr englischer Name. Im Dokumentarfilm "Palimpsest: Die Geschichte eines Namens" begibt sie sich auf eine Spurensuche über Kontinente und Jahrzehnte. Ihr Film setzt sich aus Amateuraufnahmen, Familienfotos, Reisebildern und Archivmaterial zusammen. Diese Fragmente fügen sich zu einem Mosaik, das individuelles Schicksal und kollektive Geschichte verbindet.

Wie wurden aus Hilda Yik und Chan Tik-Fong plötzlich Henry und Hilda Stephen? Die Reise zu der Antwort beginnt in den Arbeitervierteln Hongkongs, wo die Eltern der Regisseurin Stephen lebten, und führt ins chinesische Wuhan. In den 1930er Jahren hatte dort der britische Intellektuelle Julian Bell, ein Neffe Virginia Woolfs, eine skandalöse Affäre mit einer verheirateten chinesischen Schriftstellerin. Weitere Stationen der Suche sind Australien, London und das französische Cassis. Immer wieder stößt Stephen auf überraschende Verbindungen.

  • ARTE
  • 13. Mai 2026, 0:25 Uhr
  • Mediathek: bis 11. Juni 2026

 

 


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