Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Happy Birthday, Adobe!

Adobe wird 35

Im Jahr 1982 hatte John Warnock die Idee zu einer „Seitenbeschreibungssprache“, die mit mathematischen Elementen das Aussehen einer Zeitschriften- oder Magazin-Seite beschreiben sollte, die er „PostScript“ nannte. Gemeinsam mit Charles Geschke gründete er dazu ein Unternehmen, das sie nach dem Fluss benannten, der hinter Warnocks Haus verlief – dem „Adobe Creek“.

Das war die Geburtsstunde der Firma Adobe, die nach ihrer Gründung im Dezember 1982 sehr viele Software-Produkte entwickeln sollte, die mehrere Branchen komplett umkrempeln würde.

„PostScript“ etwa wurde als Steuersprache für Apples Laserdrucker 1985 maßgeblich von Apples 1984 vorgestellten Desktop-Computer „Apple Macintosh“ genutzt. 1987 kam mit dem Programm „Adobe Illustrator“ ein Progamm auf den Markt, dass das Erstellen von Grafiken oder Magazin-Seiten auf dem Computer ermöglichte, statt mit Tusche und Klebebuchstaben zu arbeiten. Gemeinsam mit dem Laserdrucker und dem Macintosh revolutionierte das Programm die Grafikproduktion.

Als 1990 der Student Thomas Knoll mit einem Programm experimentierte, das Bilder auf dem Rechner darstellen konnte, begann mit diesem Prototypen namens „Image Pro“ der Siegeszug der Software, die Adobe später in Form „Adobe Photoshop“ zur wichtigsten Software für Fotografen und Bildbearbeiter machte.

Mit vielen weiteren Programmen wie etwa dem „Adobe Reader“, dem Videoschnittprogramm „Adobe Premiere Pro“ oder dem in den 1990er Jahren entwickelten „Adobe InDesign“ war der Hersteller ebenfalls erfolgreich.

Seit 2016 arbeitet das Software-Unternehmen mit „Adobe Sensei“ zudem daran, übergreifende Technologien mit künstlicher Intelligenz und „Machine Learning“ zu nutzen, was auch Bildbearbeiter nutzen können. So kann etwa die Bilddatenbank „Adobe Stock“ damit automatisch Fotos verschlagworten oder inhaltlich ähnliche Bilder finden. In „Adobe Photoshop“ wird „Sensei“ in einer der kommenden Versionen genutzt werden, um Objekte im Bild automatisch zu erkennen und aus ihrem Hintergrund lösen, also „freistellen“ zu können – was etwa kreative Montagen deutlich vereinfachen wird.


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