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Hermann Landshoff frischte die Modefotografie auf

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Hermann Landshoff (1905 bis 1986) hatte ein bewegtes Leben: Er emigrierte 1933 aus Deutschland, wurde Modefotograf in Paris, diente in der Fremdenlegion und flüchtete schließlich nach New York. Eine Ausstellung in München präsentiert bis 21. April 2014 sein vielseitiges Werk.

Landshoff wählte seinen Beruf in einer Zeit, in der es ebenso unwahrscheinlich war, ein Fotograf wie ein Zirkusartist zu werden. Das Kind einer gebildeten bürgerlichen Familie studierte in den 1920er Jahren zuerst Design und kam erst später zur Lichtbildnerei.

Die Nationalsozialisten zwangen den Juden Landshoff 1933, nach Frankreich zu fliehen. In Paris baute er sich eine neue Existenz auf und schuf Modeaufnahmen, die Jahrzehnte später den berühmten Fotografen Richard Avedon zu der Aussage veranlassten: „Ich verdanke Landshoff alles“. Vor der Kapitulation Frankreichs 1939 rettete sich Landshoff unbestätigten Angaben zufolge in die Fremdenlegion und erreichte auf verschlungenen Pfaden New York. Dort machte er sich insbesondere als Porträtfotograf einen Namen.

 


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