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Leuchtende Autochrome im Schloss Tirol zu sehen

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Das Schloss Tirol nahe Meran präsentiert Autochrome des Fotopioniers Heinrich Kühn (1866 bis 1944). Dank der Autochrome konnten ab 1907 erstmals massenweise Farbfotos erstellt werden. Ähnlich wie Dias zeigten sie ihre Brillanz beim Durchleuchten. Obwohl sie teuer waren und eine vergleichsweise lange Belichtungszeit erforderten, benutzten sie etwa reiche Touristen für bunte Reiseaufnahmen.

Der Deutsch-Österreicher Kühn aber lebte und arbeitete einen Großteil seines Lebens in Tirol. Er folgte der damsl verbreiteten Stilrichtung des Piktorialismus, die sich an der Malerei orientierte. Im Schloss Tirol sind 70 Meisterwerke Kühns als Original-Kopien zu sehen. Die Originale selbst können aus konservatorischen Gründen nicht mehr ausgestellt werden. Doch eine eigens dafür entwickelten Digitalisierungstechnik und ein spezieller Ausdruck ermöglichten es, den autochromen Bildeindruck auf Glas einzufangen und das Resultat zu durchleuchten. Die Ausstellung steht vom 31. Mai bis 30. November 2014 offen.

 


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