Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Mehr Kunst für mein Geld!

Miron Zownir startet Crowd-Funding-Projekt

Miron Zownir schaut dahin, wo es weh tut. Daher möchte mancher Betrachter angesichts seiner schonungslosen Fotos gerne in seinen Elfenbeinturm zurückflüchten. Allen, die weniger Angst haben, bleibt das ungezügelte Leben in Berlin, London, New York oder Moskau, das Zownir festhält. Damit dies so bleibt, benötigt sogar ein renommierter Künstler, der in Museen auf der ganzen Welt ausgestellt wird, eine breite Unterstützung.

In seinem aktuelle Projekt will Zownir die desolate Situation der „Native Americans“ in den amerikanischen Metropolen und Reservaten erkunden. Neben bunten Pow-Wows und Kasinos leben viele in einer dunkleren Wirklichkeit, auf die niemand gerne schaut: Das Erbe einer blutigen Geschichte, die bis zu aktueller Diskriminierung reicht, die wiederum neue Dämonen in Form von Drogen- und Alkoholmissbrauch hervorruft. Wer das Projekt unterstützen will, kann per Crowd-Funding ab zehn Euro beisteuern.

Natürlich gibt es Gegenleistungen: Ab 35 Euro etwa einen vom Künstler signierten Ausstellungskatalog, mit 100 Euro findet sich der eigene Name im Bildband wieder, ab 400 Euro gibt es Fine-Art-Prints oder rare Sondereditionen.


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