Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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P steht für Psst

Leica M10-P kommt auf leisen Sohlen

Erste Produktbilder der neuen Leica M10-P sickerten bereits vor etwa einer Woche durch, nun ist sie da. Große Überraschungen bietet sie nicht, in vielem gleicht sie der M10, die im Januar 2017 herauskam. Eckdaten sind:

  • Ein Vollformatsensor mit 24 Megapixel
  • ein Maestro-II-Processor
  • ISO 100 bis 50.000
  •  ein berührungsempfindliches Drei-Zoll Display aus bruchsicherem Gorilla-Glas mit 1.036.800 Pixel
  • optischer Sucher mit einer Vergrößerung von 0,73
  • hochauflösende Filmaufnahmen im Standard 1080p
  • eine Verschlusszeit bis 1/4.000 Sekunde
  • eine Blitzsynchronzeit von 1/180 Sekunde

Als herausragende Neuigkeit gibt Leica den leiseren Verschluss an. Dies verdankt er einer neuartigen Gummierung, die seine Geräusch um 50 Prozent gegenüber der M10 dämpfen soll. Zudem ist sie optisch unauffälliger, da kein rotes Leica-Logo die Frontseite ziert. Das soll wohl Menschen davon abhalten, allzu verzückt zu reagieren, wenn sie die Ehre haben, anvisiert zu werden. Oder wie der Fotograf Mathieu Bitton es ausdrückte: „Die M10-P fühlt sich wie eine Tarnkappenversion meiner geliebten M-Filmkamera an.“ Was so ein roter Punkt alles ausmacht ...

Die Handhabung ist wie gewohnt auf die Freunde der Mechanik ausgelegt. Neben der Monitor-Steuerung können sie alle Einstellungen mit Schaltern und Rädchen treffen. Doch wurde auch etwas an der Navigation auf dem Display gearbeitet: Man kann jetzt etwa den Fokus per Fingertipp festlegen, mit Fingergesten zoomen und den Horizont per Wasserwaage ausbalancieren.

Die M10-P ist in den Farben Schwarz und Silber erhältlich. Der Preis liegt um 7.500 Euro.


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