Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
| Kategorien:  Kameras  

Sigma dp Quattro

Kompakte mit Foveon-Sensor

Ein besonderer Sensor, verpackt in einem außergewöhnlichen Gehäuse: Sigma erweitert sein Portfolio an Kameras mit Foveon-Sensoren um die drei Festbrennweiten-Modelle dp1, dp2 und dp3 Quattro. Die Kompaktkameras verfügen über ein Objektiv mit 28 Millimetern Brennweite (dp1), 45 Millimeter (dp2) und 75 Millimeter Brennweite (dp3 Quattro) entsprechend dem Kleinbildformat.

 

Der Foveon-Direktbildsensor in APS-C-Größe arbeitet ähnlich wie ein analoger Farbfilm. Andere Sensoren verfügen über eine Mosaikstruktur, bei der einzelne Pixel entweder rotes, grünes oder blaues Licht aufnehmen. Der Foveon-Sensor macht sich die Lichtabsorptionseigenschaften von Silizium zunutze. Unterschiedlich tief in das Material eingebettete Fotodioden nehmen das Licht entsprechend der Farbigkeit auf. So kann jeder einzelne Pixel Farbton, Abstufung und Textur aller drei Lichtfarben exakt erfassen. Ein weiterer Vorteil dieser Technik ist, dass ein Tiefpassfilter zur Vermeidung von Moirés überflüssig ist, der sonst für eine leichte Weichzeichnung des Bilds sorgt.

Die einzelnen Ebenen des Sensors verfügen über unterschiedliche Auflösungen von 5.424 mal 3.616 Pixel im oberen Bereich und 2.712 mal 1.808 Pixel im mittleren und unteren Bereich. Daraus ergibt sich eine rechnerische Auflösung von etwa 29 Megapixel, die effektiv genutzt werden.

Neben dem Sensor verarbeitet ein weiterentwickelter TRUE-III-Prozessor die Bilddaten. Das neu entwickelte Gehäuse der drei Kompaktkameras soll für eine intuitive Bedienung sorgen.

 

Ein Erscheinungsdatum und eine unverbindliche Preisempfehlung für die drei Modelle sind noch nicht bekannt.

 


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