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Aus einem fotografischen Kosmos

Rückblick auf das Werk von Inge Morath

Das Verborgene Museum in Berlin widmet sich in Zusammenarbeit mit dem FOTOHOF archiv Salzburg dem Werk von Inge Morath (1923-2002). Sie war Mitglied der berühmten Agentur "Magnum" (als deren Frauenanteil so ziemlich gegen Null ging) und wurde insbesondere durch ihre Reisereportagen bekannt.

Mit einer Auswahl ihrer Künstlerporträts und Fotografien aus Europa, China, Russland, dem Iran und USA begibt sich die Ausstellung "Aus einem fotografischen Kosmos" vom 26. April bis 26. August 2018 auf die Spuren der Fotografin. Ergänzt werden sie von Aufnahmen vom Atelier und Umfeld der Fotografin, die der österreichische Fotograf Kurt Kaindl gemacht hat.

Nach Reichsarbeitsdienst, Studium der Romanistik in Berlin und dort Dienstverpflichtung in der Rüstungsindustrie arbeitete Morath als Redakteurin in Wien. Die gemeinsam mit dem Fotografen Ernst Haas entstandene Reportage über Kriegsheimkehrer erregte 1949 die Aufmerksamkeit von Robert Capa.

Zunächst war sie als Redakteurin für Magnum tätig, dann begann sie selbst zu fotografieren. Immer mit zwei Leica-Kameras für Schwarz-Weiß- und Farb-Aufnahmen, einem Bildsucher und mehreren Linsen ausgerüstet, hielt sie ihre Erlebnisse auch schriftlich fest.


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