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Ausstellung in Bern

Wie Florence Henri ihre Tonwerte mit Licht, Stift und Noten gestaltete

Florence Henri (1893–1982)) war höchst vielseitig: Sie musizierte in Paris und London, malte in Paris, München, Rom und Spanien, besuchte am Bauhaus unter anderem Kurse von Paul Klee und gehört mit ihren Fotografien zu den wichtigsten Vertreterinnen des "Neuen Sehens". Das Zentrum Paul Klee in der Schweiz zeigt im Rahmen der Dauerausstellung "Kosmos Klee" ihre Lichtbilder und mehr.

Schon früh war Henri als Pianistin erfolgreich, dann begann sie 1914 eine Ausbildung zur Malerin in Berlin und Düsseldorf. Über den Kunsthistoriker Carl Einstein kam sie in Kontakt mit der Avantgarde ihrer Zeit wie Hans Richter, Iwan Puni und László Moholy-Nagy sowie weiteren Strömungen wie DaDa und Konstruktivismus.

Auch mit Paul Klee kam sie in Kontakt, als sie 1927 als Hospitantin Kurse von ihm und anderen besuchte. Besonders Moholy-Nagys Idee eines „Neuen Sehens“ sowie der Austausch mit Lucia Moholy beförderten ihr Interesse an der Fotografie. In ihren Werken nutzte sie bewusste die Möglichkeiten der Technik: sorgfältige Komposition, spannungsvolle Lichter und Schatten, ungewohnte Blickwinkel, Schärfe und Unschärfe. Damit machte sie sich außer in der Kunstwelt in der Werbung einen Namen.

Die Ausstellung im Zentrum Paul Klee zeichnet anhand von rund 80 Werken den abwechslungsreichen Werdegang von Henri inmitten der europäischen Avantgarde nach. Zu sehen sind vorrangig Fotografien und Gemälde, dazu kommen Zeichnungen und Collagen.

  • Zentrum Paul Klee
  • Bern/Schweiz
  • 29. August 2026 bis 10. Januar 2027

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