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Deutscher Friedenspreis für Fotografie

Johanna Maria Fritz gewinnt den erstmals ausgelobten Preis

Am 19. Oktober überreichte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert der Berliner Fotografin Johanna Maria Fritz die Urkunde zusammen mit dem Preisträgerscheck über 10.000 Euro. Die Fotos der Siegerin wie auch die Arbeiten der Nominierten werden in einer Ausstellung bis zum 8. März 2020 im Museumsquartier Osnabrück präsentiert. Verliehen wurde der diesjährig erstmals ausgelobte „Deutsche Friedenspreis für Fotografie“ von der Stadt Osnabrück und der Felix Schoeller Group im Museumsquartier Osnabrück. Fritz setzte sich gegen eine international hochkarätige Konkurrenz aus 42 Ländern mit ihrer Arbeit „Like a Bird“ durch.

Der Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, Wolfgang Griesert, begrüßte das große Engagement der Fotografinnen und Fotografen: „Der ,Deutsche Friedenspreis für Fotografie‘ ist eine großartige Chance, die Idee des Friedens auch in unruhigen Zeiten nicht aus den Augen zu verlieren.” Dass ein neuer Friedens-Kulturpreis aus Osnabrück kommt, ist kein Zufall. Die Initiatoren haben den Deutschen Friedenspreis für Fotografie aus der besonderen Geschichte der Stadt ins Leben gerufen. Als Ort des Westfälischen Friedensschlusses von 1648 versteht die Stadt Osnabrück ihre Geschichte als Auftrag für friedenspolitisches Engagement.

Fritz‘ Fotoserie „Like a bird” zeigt den Zauber und die Kraft der Zirkustradition in krisenerschütterten Ländern und Regionen. Ihre Fotografien der Clowns aus dem Gaza „reflektieren die Absurdität des Lebens an der Frontlinie zwischen der armen Bevölkerung und der israelischen Armee” (Johanna Maria Fritz). „Zirkusschulen in Afghanistan zeigen den Kindern einen anderen Weg auf.”


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