Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Die Rolle der Bilder beim Arabischen Frühling

Innenansichten einer Revolte

Im "Arabischen Frühling" bündeln sich die wichtigsten Ereignisse seit dem Mauerfall. Endlich gibt es eine Ausstellung dazu, die sich nicht mit einem westlichen Blick begnügt. Sie ist vom 16. August bis 17. November 2013 zu besuchen.

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg reagiert auf die Umbrüche in der arabischen Welt mit der Ausstellung „Kairo. Neue Bilder einer andauernden Revolution". Dafür arbeitete das Museum mit Künstlern, Aktivisten, Fotografen und Kuratoren der Kairoer Kunstszene zusammen. Zu sehen sind Arbeiten von 38 Künstlerinnen und Künstlern, darunter klassische fotojournalistische Arbeiten, bildjournalistische Berichte der ägyptischen Tageszeitung El Shorouk, Fotos und Videos von Amateuren, Künstlerarbeiten und eine Wand mit Twitter-Nachrichten und Zeitungsausschnitten.

Außerdem schneidet die Ausstellung ein zweites spannendes Thema an: Die Rolle der digitalen Bilder und Netzwerke. Der klassische Bildjournalismus sah sich spätestens ab 2011 flankiert von Handy-Fotos. Im Laufe der arabischen Revolution entstanden unzählige Bilder, die von Amateuren aufgenommen und über soziale Netzwerke verbreitet wurden. Untersucht wird die Rolle dieser neuen Bilddokumente und die Funktion der digitalen Netzwerke, die dazu dienten, den Aufstand zu verbreiten und aufzuzeichnen.

Foto: Mosa’ab Elshamy

 


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