Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Henri Cartier-Bresson und Sergio Larrain

Im Dialog

Henri Cartier-Bresson und Sergio Larrain bewiesen, dass gelungene Fotos Herz und Verstand erfordern. Ihre Bilder, die jetzt gemeinsam in München gezeigt werden, laden den Betrachter dazu ein, beides zu verfeinern. Die Retrospektive „Henri Cartier-Bresson. Mexiko. Sergio Larrain“ kann man bis zum 9. Juni 2014 in der „Versicherungskammer Kulturstiftung“ besuchen. Sie zeigt Larrains Bilder, die zwischen 1950 bis 1963 in Südamerika und Europa entstanden sowie Cartier-Bressons „Mexikanisches Tagebuch“.

Im Jahr 1961 führte Cartier-Bresson seinen Freund Larrain in die Agentur „Magnum Photos“ ein. Beiden gemeinsam ist die Wahl ihrer Motive, zu denen Straßenkinder oder Prostituierte gehören. Diese werden nie bloßgestellt, selbst wenn sie in ein dramatisches Licht getaucht sind oder gewagte Perspektiven verwendet werden. Doch unterscheiden sich die Techniken der Fotografen ebenso wie ihre Charaktere: Verglichen mit der Poesie, mit der Larrain flüchtige Momente einfängt, wirken Cartier-Bressons Kompositionen nüchtern. Dies macht es besonders reizvoll, sie gegenüberzustellen.

Bild: Zwischen der Inseln Chiloe und Puerto Montt, Chile 1957, (c) Sergio Larrain, Magnum Photos

 


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