Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
| Kategorien:  Kameras  

OM-D E-M1

Aufgebohrtes Olympus-Flaggschiff

Nach der sehr erfolgreichen Olympus OM-D E-M5 stellt das Unternehmen nun das neue Flaggschiff unter den spiegellosen Systemkameras vor. Die OM-D E-M1 soll eine kompakte Alternative für Fotografen mit Vollformat- und APS-C-Spiegelreflexkameras sein, denn sie löst nicht nur die erste OM-D ab, sondern wird auch als Nachfolgerin der Four-Thirds-Kamera E-5 betrachtet.

 

Für die neue Kamera wurden unter anderem der 16,3-Megapixel starke Sensor sowie der Prozessor erneuert, um die Qualität und Verarbeitung von Bildern zu verbessern. Darüber hinaus hat Olympus den Autofokus modifiziert, der nun auch abgestimmt auf ein Objektiv arbeiten kann. Der elektronischen Sucher wurde konsequent darauf ausgelegt, dass Fotografen Aufnahmeparameter noch vor dem Auslösen beurteilen können. So lassen sich etwa die Auswirkungen von Spitzlicht- und Schattenkorrekturen anzeigen sowie mithilfe der Einstellräder an der Kamera die Farbwerte ändern. Darüber hinaus soll es einen HDR-Preview-Modus geben, der Bilder mit erweitertem Dynamikumfang ebenfalls vor der Aufnahme simuliert. Der elektronische Sucher ist mit einer automatischen Helligkeitsanpassung ausgestattet und löst mit rund 2,4 Million RGB-Bildpunkten auf.

 

Zur einfacheren Kommunikation verfügt die neue OM-D über ein integriertes WLAN-Modul, mit dessen Hilfe die Kamera Fotos ins Internet hochladen oder per Smartphone ferngesteuert werden kann. Die Kamera soll ab Oktober 2013 zum Preis von rund 1.500 Euro im Handel erhältlich sein. Zeitgleich veröffentlicht Olympus das Objektiv M.ZUIKO DIGITAL ED 12-40 mm 1:2.8, mit dem die OM-D E-M1 im Paket rund 2.200 Euro kosten wird.

 


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