Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Skurrile Modeaufnahmen in Hamburg

Wachträume von Guy Bourdin

Modehäuser wollen verkaufen. Das schließt eigentlich aus, ihre Kleider von verkrümmten oder gar leichenhaften Körpern bewerben zu lassen. Trotzdem hatte Guy Bourdin (1928 bis 1991) mit seinen Bildern Erfolg. Die ersten Fotografien, die Bourdin 1952 präsentierte, müssen damals noch absonderlicher als heute gewirkt haben. Mittlerweile sind seine Arbeiten in renommierten Museen der Welt zu finden. In Hamburg kann man bis 26. Januar 2014 eine Auswahl seiner Werke besichtigen.

Die Entwicklung von Bourdins Bildsprache lässt sich gut in der Ausstellung ablesen. In seinen frühen Schwarzweißaufnahmen etwa findet sich bereits der eigenwillige Humor, der auch morbide Sterbeszenen beinhaltet. Die Gemälde hingegen geben einen Eindruck davon, wie er Flächen und Farben betrachtete. Beide erzeugen wenig Tiefe, sondern bilden Kulissen für kleine Dramen. Diese Grundelemente finden sich in Bourdins Farbfotos wieder.

 


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