Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Dufte Bienen und Schlickrutscher

Preis für Wissenschaftsfotografie vergeben

Die meisten Menschen können nicht erklären, wie ein Telefon funktioniert. Gute Wissenschaftsfotografen schaffen es, solche komplizierten Vorgänge in einfache Bilder zu fassen. Florian Grosse, der Sieger des "Deutschen Preises für Wissenschaftsfotografie 2014" lichtete hierfür ein winziges Insekt vor einer grotesken Maschine ab, einer so genannten Duftorgel. Der gewaltige Aufbau hilft zu verstehen, wie Insekten sich etwas merken und lernen. Für seine Bilderserie erhielt er 5.000 Euro.

Ebenfalls 5.00 Euro bekam André Künzelmann, der zeigt, wie Forscher sich unter anderem durch den Uferschlamm der Donau wühlen. Die "Joint Danube Survey" galt als die weltweit größte Flussexpedition und nahm alles vom Wasser bis zum Fischgewebe unter die Lupe.

Außerdem erfahren wir dank Heidi und Hans-Jürgen Koch, dass Hunde zu den Makrosmatikern (Nasentieren) gehören. Im Vergleich zum Menschen ist ihr Riechvermögen um etwa eine Million Mal besser ausgebildet. Auf der Riechschleimhaut eines Schäferhundes befinden sich zirka 220 Millionen Riechzellen, beim Menschen sind es lediglich um die fünf Millionen. Die beiden Fotografen erhalten 2.000 Euro Preisgeld.

Am bereits für 2015 ausgeschriebenen Wettbewerb können sich alle Fotografen beteiligen. Allerdings müssen sie die aktuelle Forschung und Technologie ansprechend und ungewöhnlich ins Bild setzen.

Bild: Florian Grosse

 


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