Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Mattias Olmeta erweckt eine alte Technik zum Leben

Unsterbliche Bilder in Graz zu sehen

Mattias Olmeta benutzt eine sehr alte fotografische Technik: die Ambrotypie, die um 1850 entwickelt wurde (aus dem griechischen: unsterblicher Druck). Sie besitzt zweierlei Reiz: Das helle Negativ scheint dabei vor einem schwarzen Hintergrund auf, meist Papier oder Samt. Außerdem verlangt die lange Belichtungszeit, dass eine Person lange stillsteht. Die Wirkung auf die Mimik haben Fotografen wie der bekannte Jim Rakete für eindrucksvolle Porträts genutzt. Die Aufnahmen sind vom 1. April bis 28. Juni 2014 im Atelier Jungwirth in Graz zu sehen.

Olmeta wurde 1968 in Marseille geboren. Mit 18 zog er nach Los Angeles, um am Santa Monica City College Visuals Arts zu studieren, später ging er nach London, New York, dann wieder nach Marseille. Auf seinen Reisen entdeckte er ungewöhnliche fotografische Themen wie Prostituierte in Athen oder Patienten einer psychiatrischen Anstalt in Havanna. In seinen Ambrotypien lichtete er Kinder und Alte, Tierschädel oder getrocknete Insekten ab.

 


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