Praxis

Raspberry Pi - Raspian

Raspberry Pi

Die Anleitung ergänzt die Artikelserie über die Raspberry-Pi-Kamera ab FOTO HITS 12/2016. Sie vermittelt, wie man das Betriebssystem "Raspbian" korrekt auf eine Speicherkarte kopiert. Dann muss man sie nur noch in den Mini-Rechner einschieben. 

Benötigt wird eine Speicherkarte des Typs "Micro SD Card". Sie sollte ein Speichervolumen von acht Gigabyte bereitstellen. Preis: zirka vier Euro.

 

 

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  1. Karte formatieren: Man schiebt die Karte in einen Kartenlesegerät oder den entsprechenden Schacht im Computer ein. Es erscheint dann etwa im Windows-Dateimanager mit einem Laufwerksbuchstaben. Ein Rechtsklick auf ihn bietet die entsprechende Optien an. Die Option "Schnellformatierung" darf deaktiviert werden, erwünscht ist eine gründliche Formatierung.
    Wer will, kann für die Formatierung auch den kostenlosen, darauf spezialisierten "SD Card Formatter" verwenden. 
  2. Download: Auf der Raspberry-Website steht das Betriebssystem unter "NOOBS - Offline and network install" bereit. Hier klickt man auf "Download ZIP".
  3. Entpacken: Nicht die ZIP-Datei soll auf die Speicherkarte, sondern nur ihr Inhalt. Daher entpackt man sie in einen beliebigen Ordner.
  4. Daten verschieben: Alle 14 Dateien und drei Unterordner verschiebt man auf die formatierte Speicherkarte. Die Karte lässt man sicher auswerfen.
  5. Einstecken: Der Raspberry Pi darf noch nicht ans Stromnetz angeschlossen sein. Die Speicherkarte kommt in den entsprechenden SD-Karten-Schacht.
  6. Booten: Beim ersten Start stellt der Rechner mehrere Betriebssysteme zur Auswahl. Sinnvoll ist "Raspbian", das bereits fertig auf der Speicherkarte vorliegt. Alle anderen sind für Spezialfälle gedacht, um etwa einen Medien-Center einzurichten. Sie werden dann über eine Internetverbindung - so vorhanden - nachgeladen.