Klassiker der Kamerageschichte

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Die Serie zu Kameras, die Geschichte schrieben, startete in FOTO HITS Ausgabe 4/2013 mit der Ur-Leica. Weitere interessante Kultkameras wie die Rolleicord, Nikons FM2 oder die Polaroid-Sofortbildkamera werden in den nächsten Ausgaben vorgestellt. Aber auch Exoten wie die Canon ION560 oder Apples QuickTake werden ihren Platz finden. Denn auch wenn sie nicht unbedingt Kassenschlager waren, haben auch sie ihren Einfluss auf die Geschichte der Fotografie gehabt. 

Teil 1: Die Ur-Leica

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Oskar Barnack entwickelte 1913 die Ur-Leica. Sie ist die erste Kamera, die Bilder im Kleinbildformat aufnahm. Hintergrund seiner Erfindung war eigentlich die Entwicklung eines Belichtungsmessers für Kinofilm-Material. Dank Oskar Barnack eröffneten sich ganz neue Blickwinkel und Möglichkeiten in der Fotografie.

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Teil 2: Rolleicord

Als die Firma Franke & Heidecke GmbH 1934 ihre neue Kamera vorstellte, hatte sie engagierte Amateure, die nicht so viel Geld ausgeben wollten, als Käufer im Sinn. Die Rolleicord ist die kleine Schwester der teureren Rolleiflex. Doch gespart wurde nicht an hochwertigen Materialien oder der Verarbeitung.

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Teil 3: Nikon FM2

Mit nur 1/4000 Sekunde schaffte die Nikon FM2 die kürzeste rein mechanisch realisierte Verschlusszeit. Eine puristische Kamera für alle, die auf technischen Ballast, aber nicht auf technologische Höchstleistung verzichten wollten. Sie wurde ab 1982 bis ins Jahr 2001 gebaut, eine Zeit, in der die mechanischen Modelle der 1980er Jahre anderer Kamerahersteller schon längst nicht mehr produziert wurden.

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Teil 4: Canon ION RC-560

Die Still-Video-Technik der Canon-ION-Modelle haben analoge Daten auf Disketten gespeichert. Das war ein großer Schritt hin zur Digitalkameratechnik, wie wir sie heute kennen. Die ION RC-560 und RC-570 markierten sowohl den Höhepunkt als auch das Ende der ungewöhnlichen Still-Video-Technik. Die ION-Modelle waren von 1984 bis 1992 auf dem Markt. Sie wurden von der bis heute produzierten PowerShot-Modellreihe abgelöst.

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Teil 5: Kodak DCS-100

Die aufgenommenen Daten der Kodak DCS-100 wurden durch ein dickes Kabel an die externe Speicher­einheit geschickt. Diese enthielt fast die gesamte Elektronik, eine 200-Megabyte-Festplatte sowie einen Blei-Gel-Akku. Da sie rund fünf Kilogramm wog, wurde sie mit einem Schulterriemen getragen.

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Teil 6: Kine Exakta

Ihagees Kine Exakta ist die erste in Serie gebaute einäugige Kleinbildspiegelreflexkamera der Welt. Sie hat das grundlegende Design für alle modernen Spiegelreflexkameras vorgegeben. Die in der Sewjetunion gebaute "Cnopm" (Sport) machte ihr fast diesen Rang streitig, sie wurde zwar früher entwickelt, ging aber erst ein Jahr nach der Kine Exakta in Serie.

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Teil 7: Agfa Box

Berühmt wurde die rund 400 Gramm schwere Box vor allem durch die Werbemaßnahmen, die sich der Hersteller Agfa immer wieder ausdachte. So wurden beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium Kameras an besonders gute Schüler verschenkt. Auch in England verschenkte der Hersteller eine Ausführung der Agfa Box. Dies geschah sehr zum Leidwesen der Fotohändler, die sich aber im Anschluss über einen massiven Ansturm auf Rollfilme freuen durften.

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Teil 8: Logitech Fotoman

Im vierten Teil dieser Serie berichtete FOTO HITS über Canons ION-Kameras (Quicklink: rc560), die mit Hilfe der Still-Video-Technik analoge Bilder auf einer Video-Floppy-Diskette speicherten. Diese konnten dann wiederum mit Hilfe kostspieliger Hardware auf einen Heimcomputer importiert und dort in digitale Daten umgerechnet werden. Der Fotoman hingegen digitalisierte die Bilder direkt in der Kamera.

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Teil 9: Argus C3

Die Argus C3 war fast 30 Jahre lang die meistverkaufte Kleinbilfilmkamera der Welt. Auf dem US-amerikanischen Markt feierte sie ihre größten Erfolge. Mit der C3 ein Foto zu machen, war kein leichtes Unterfangen. Es bedurfte einiger Übung und viel Geduld. Als erstes musste man den Film weiterführen und die Belichtungszeit einstellen, was sich ohne Belichtungsmesser als reine Gefühls- oder Erfahrungssache herausstellte. 

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Teil 10: Apple Quicktake 100

Apples Quicktake 100 war nicht die Schnellste. Zwischen zwei Aufnahmen musste man sich rund zehn Sekunden lang gedulden. An Serienbild-Aufnahmen oder gar Filmen war noch nicht zu denken. Gemeinsam mit Kodak entwickelt, lag der Neupreis der Quicktake 100 bei rund 1.500 D-Mark. Vergleichbare Systeme anderer Hersteller kosteten oft bis zu 500 D-Mark mehr.

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Teil 11: Polaroid Typ 95

Das Sofortbild ist untrennbar mit dem Namen Polaroid verbunden. Die bis Mitte des vergangenen Jahrhunderts populäre Kamera Kodak Brownie konnte 100 Bilder aufnehmen. Anschließend wurde die gesamte Kamera an den Hersteller verschickt, der die Bilder entwickelte und die Kamera mit einem Film für weitere 100 Aufnahmen belud, und sie wieder zurückschickte. Dieser Umstand war dem Amerikaner Edwin Land ein Dorn im Auge, er wollte das Fotografieren grundlegend vereinfachen und so entwickelte der Physiker das Sofortbildverfahren.

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Teil 12: Pentax K1000

Die Pentx K1000 wurde über 20 Jahre produziert. Sie verfügte weder über einen Selbstauslöser noch über eine Abblendtaste oder einen Ein- und Ausschalter und war trotzdem eine der meistverkauften Spiegelreflexkameras.

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Teil 13: Olympus Camedia C-1400 L

Das Äußere der Camedia C-1400 L mutet ein wenig an, als entstamme sie einem Science-Fiction­-Film. Sie war eine der ersten für die breite Masse bezahlbaren digitalen Spiegelreflexkameras.

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Teil 14: Leica M3

Die Leica M3 legte den Grundstein für die bis heute fortgeführte M-Rei­he. Mit den Kameras aus Wetzlar fotografierten die größten Fotografen und schufen unzählige Meisterwerke.

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Teil 15: Kodak Brownie

Mit der Brownie-Serie verfolgte der Hersteller Eastman Kodak das Ziel, möglichst günstige Kameras herzustellen, die sich dann so viele Käufer wie möglich leisten können.

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Teil 16: Casio QV-10

Selfies, Selfies, Selfies. Der Trend ist allgegenwärtig. Die Casio QV-10 hat mit ihrer drehabren Objektiveinheit ihren Beitrag dazu geleistet. Sie war die erste Kamera, die eine Live-Vorschau auf ihrem Monitor ermöglichte.

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Teil 17: Konica C35 AF

Die Konica C35 AF hat es als erste Kompaktkamera mit einen Autofokussystem auf den Markt geschafft. Viele Firmen haben sich an dem Wettlauf um die Entwicklung des Autofokus beteiligt, doch Konica hat schlielich das Rennen gemacht.

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Teil 18: Lomo LC-A

Die Lomo LC-A punktet nicht mit äußerer Schönheit. Ihr wahres Potential verbirgt sie hinter einem schlichten Äußeren. Und auch wer die Bilder sieht, die die kleine Kamera aus russischer Produktion macht, wird nicht unbedingt Feuer und Flamme sein, denn sie zeichnen sich durch Unschärfen und Farbverschiebungen aus. Doch genau das ist ihr Markenzeichen.

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Teil 19: Sony Mavica

Sonys Kompaktkamera-Serie Mavica brachte die digitale Fotografie entscheidend voran. Der erste Schritt war getan, als analoge Bildsignale auf digitalen Speichermedien gesichert wurden - so genannten Video Floppy Disks - wie es beispielsweise die Caon ION-Reihe bewerkstelligte, die wir schon vorgestellt haben. Mavica machte mehr

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Teil 20, Ricoh 126C Automatic

Selbst ganz ohne Batterien für einen kleinen Motor oder den damals üblichen Spannhebel führte die Ricoh 126C Automatic den Film nach einer Aufnahme weiter. Möglich machte das eine Feder, die man über ein Rad auf der Unterseite der Kamera alle etwa 15 Aufnahmen neu spannen musste.

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